Lichtensteiner Bürgerhilfe

Der Corona-Virus hat unseren Alltag drastisch verändert und viele haben Angst auch infiziert zu werden. Nun gilt es die Ausbreitung zu erschweren und zu verzögern. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zur Solidarität aufgerufen. Es geht darum Menschenleben zu retten.

Was können wir tun, was müssen wir tun? Lichtensteiner Bürger haben sich hierzu Gedanken gemacht und wollen die Gruppe mit dem größten Risiko schützen, die Älteren. Diese sind schon gefährdet, wenn sie einkaufen gehen. Es liegt also nahe, dass jüngere, Virus-resistentere Mitbürger für sie Besorgungen machen. Schülerinnen und Schüler und Studenten und Studentinnen suchen aktuell Aktivitäten gegen die Langeweile in Ihrem Alltag. Auch manche Erwerbstätige sind von ihrer Arbeit freigestellt. Unsere Idee war also, dass die Erwachsenen die Organisation übernehmen könnten und die anderen zum Lebensmittelgeschäft gehen. Wir haben uns auch Gedanken über die Umsetzung gemacht. Die Unterstützung vom CVJM und der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde liegen schon vor, Bürgermeister Nussbaum hat auf Anfrage sehr positiv reagiert. Und nun kann’s losgehen. Und jede und jeder, der sich gegen die Macht der Viren stemmen will, kann, darf und soll mitmachen! Wir haben schon mal ein Telefon für Interessierte eingerichtet: Tel.: 01520 5477746. Wer mitmachen will, der rufe einfach an!

Die Organisatoren arbeiten im „Homeoffice“, sind also nicht gefährdet. Die Einkäuferinnen und Einkäufer hingegen schon. Um sie zu schützen, werden mehrere Vorsichtsmaßnahmen verbindlich eingeführt: Hände waschen, nicht ins Gesicht fassen, Lebensmittel vor der Tür abstellen. Die versorgte Person muss sie selbst reinholen. Mindestabstand einhalten usw. -entsprechende Einweisungen finden statt. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern müssen die Eltern zustimmen.

Abgerechnet wird über ein eigens dafür eingerichtetes Konto mit Startkapital. Zahlungsausfälle werden durch – dann nötige – Spenden gedeckt. Eine Buchhaltung findet statt, wird aber einfach gehalten und eventuell nur handschriftlich erfolgen.

So wollen wir anfangen und nach und nach aus den Erfahrungen lernen. Vielleicht macht ja ein Lidl oder Netto auch mit und schiebt uns schon die zusammengestellte Bestellung im Karton durch den Schalter, gegen eine kleine Gebühr, versteht sich. Oder als seinen Beitrag für die Menschen.

Genauso sind natürlich auch Botengänge zur Apotheke, zum Arzt (Rezept abholen), zum Rathaus und zur Bank möglich.

Mit unserem Einsatz, Handy, Grips, Solidarität und vor allem Kampfesgeist treten wir dem Virus entgegen. Ruft einfach an! Wir freuen uns über jeden und jeder, der/die mitmacht!

Ulrich Schlienz, Tel.: 07129/5690

Beteiligte Personen:

  • Idee: Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Schlienz und Florian Schlienz
  • CVJM Unterhausen e.V.: Markus Fetzer
  • Evangelische Gesamtkrichengemeinde Unterhausen-Honau:
    1. Vorsitzender Tobias Burger, Geschäftsführende Pfarrerin: Jennifer Berger
  • Gemeinde Lichtenstein: Bürgermeister Nussbaum
  • Für Sofort-Kommunikation: Handy 0160 92334279